Die moderne Betonfassade des phaeno mit Glasfront und roter Schrift „ aus Hä? mach HA!“ vor blauem Himmel, von unten fotografiert.

Alles neu im phaeno Wolfsburg

Pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum können die Besucher und Besuche­rinnen des phaeno wieder staunen.

Kurz vor der Wieder­eröff­nung durften wir exklusiv die Baustelle des neu gestal­teten phaeno besuchen oder vielmehr erleben. Denn getreu dem neuen Motto „aus hä? mach ha!“ ist man hier, mit seinen rund 200 überar­bei­teten und 50 neuen Exponaten, davon 6 Großin­stal­la­tionen, seiner Linie treu geblieben:  Neugierde wecken, Erleb­nisse schaffen und Bewusst­sein erzeugen.

Schon bei der Ankunft auf der „Start­rampe“ wird klar, hier spielen Farben eine ganz neue Rolle. Jeder der 12 Themen­be­reiche wird jetzt durch eine einheit­liche Farbge­bung gekennzeichnet.

Wobei unser Blick sofort auf den riesigen Flipper an der Schrägen gegenüber der Rolltreppe fällt. Der Künstler Niklas Roy hat ihn entworfen und gebaut. Wir erfahren, hier ist die Kunst zum Mitspielen und die Besucher und Besuche­rinnen können versuchen einen neuen Highscore zu erzielen. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und probieren unser Glück.

Anschlie­ßend geht es in den Bereich „Licht­blick“, der in der Farbe Weiß gehalten ist. In dem hier integrierten neuen Spiegel­saal, werden, je nach einge­spielter Farbge­bung, versteckte Bilder sichtbar. Ein Stück weiter entdecken wir ein Exponat zum Erzeugen eines 120 cm Seifen­blasen-Films. Beim zweiten Anlauf, mit einigem Geschick und Geduld, schaffen wir es den Film bis fast auf die volle Länge aufzu­ziehen. Faszinierend!

Im grünen Bereich „Leben“, der sich mit dem Menschen befasst, gibt es ein neues, inter­ak­tives Exponat: Es heißt „Bewegte Schatten“ (Moving Shadows). Die Besucher und Besuche­rinnen werden dort selbst zum Teil des Exponats. Ihre Bewegungen oder Inter­ak­tionen werden in Form von Schat­ten­bil­dern aufge­zeichnet. So entsteht aus vielen Aufnahmen ein bewegtes Kunstwerk an der Gebäudewand.

Der orange­far­bene Bereich: „Wellen­wunder“

Weiter geht es für uns in den orangenen Bereich: „Wellen­wunder“. Wellen begleiten uns überall, im Wasser, in der Physik und im sprach­li­chen Bereich. Hier können z. B., mit einer gut getimten Dynamik, unter­schied­liche Wellen mit einer Metall­spi­ralen erzeugt werden. Auch die weiteren Exponate fordern zum Erzeugen von Wellen auf und es macht auch als Erwach­sener Spaß, die Entste­hung von Wellen sichtbar zu machen.

Der lilafar­bene Bereich „Sicht­weise“

Der lilafar­bene Bereich „Sicht­weise“ beher­bergt zwei der insgesamt sechs großen Instal­la­tionen. An dieser Stelle geht es um die eigene Wahrneh­mung und der philo­so­phi­schen Ansatz wird hier verfolgt: denn jeder Mensch nimmt Dinge aufgrund seiner Erfah­rungen und Lebens­weisen anders wahr. Das wird uns im neuen „schrägen“ Raum deutlich. Der eine empfindet es als lustig und macht in der schrägen Perspek­tive Fotos vom eigenen Spiegel­bild, während bei anderen die Sinne etwas aus dem Gleich­ge­wicht geraten und sie den Raum schnell wieder verlassen müssen. Wie uns erklärt wird, liegt es daran, dass die Welt hier für unsere Wahrneh­mung aus dem gewohnten Rahmen fällt und das Gehirn uns Streiche spielt.

Gleich daneben entdecken wir den sogenannten Ames-Raum. Diese Instal­la­tionen wirkt am besten, wenn man sie zu zweit betritt. Durch eine optische Täuschung, den trapez­för­migen Boden und die Wandbe­ma­lung, wirkt man entweder besonders groß, oder besonders klein – je nachdem in welche Ecke des offenen Raumes man sich stellt.  Das muss man unbedingt auspro­bieren und auch gerne fotografieren.

Das Thema „Klima“

Weiter geht unser Rundgang in den großen gelben Bereich. Dieser widmet sich dem Thema „Klima“. Auch hier wurden bekannte Objekte neu aufge­ar­beitet. Beein­dru­ckend ist der mini Tornado, in dem man sogar das „Auge des Sturms“ erkennt.

Im gelben Bereich ist zusätz­lich zu den Exponaten ein geson­derter Bereich für Wechsel­aus­stel­lungen und Veran­stal­tungen vorge­sehen. Hier werden die komplexen Themen Klima und Nachhal­tig­keit zukünftig mit verschie­denen Aktionen und Projekten bespielt.

Themen­kom­plex „Mathe“

Der Themen­kom­plex „Mathe“ ist blau gekenn­zeichnet. Als einziger Bereich hat hier die Farbge­bung ein zusätz­li­ches Muster erhalten, das an ein kariertes Blatt erinnert. 

Auch hier gibt es neue Exponate, die auf spiele­ri­sche Art mathe­ma­ti­sche Zusam­men­hänge erklären. So erlebt man hier, wie kleinste Verän­de­rungen Großes zur Folge haben können

Der Themen­kom­plex „Mathe“ ist blau gekenn­zeichnet. Als einziger Bereich hat hier die Farbge­bung ein zusätz­li­ches Muster erhalten, das an ein kariertes Blatt erinnert. Auch hier gibt es neue Exponate, die auf spiele­ri­sche Art mathe­ma­ti­sche Zusam­men­hänge erklären. So erlebt man hier, wie kleinste Verän­de­rungen Großes zur Folge haben können.

Am Ende unserer Führung müssen wir sagen, dass alle Exponate eines gemeinsam haben, sie bringen die Besucher und Besuche­rinnen ganz sicher vom „hä“ zum „ha“!

Fotos © WMG

https://deinwolfsburg.de/newsletter/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Das könnte dir auch gefallen