Glücks­orte in und um Wolfsburg

Cover in und um Wolfsburg
Cover in und um Wolfsburg

In Wolfsburg gibt es wunder­schöne Orte – nur nicht immer dort, wo man sie vermutet!

Das Glück, das weiß auch Jonas Lamberg, liegt häufig im Verbor­genen. „In Wolfsburg gibt es wunder­schöne Orte – nur nicht immer dort, wo man sie vermutet“, sagt er. Gut also, dass der 27-Jährige ein Buch geschrieben hat und uns darin verrät, wo wir suchen sollten. In Glücks­orte in und um Wolfsburg erkundet er 80 Wohlfühl­plätze, die sowohl Touristen als auch Einhei­mi­schen ein kleines Stück vom Glück bescheren.

Dabei führt er uns nicht nur zu den gern gesehenen, populären Blick­fängen im, wie er sagt, „magischen Dreieck aus Innen­stadt, Allerpark und Autostadt“. Mit Entde­ckungs­touren zu einsa­meren Orten möchte er auch allen Wolfs­bur­ge­rinnen und Wolfs­bur­gern „Einblicke in ihre Stadt geben, die sie so noch nicht kennen“.

So auch mit seinem kleinen Ausflug zu den Wasser­hoch­be­häl­tern in Nordsteimke. „Von hier aus kann man sehr weit ins Land schauen. Dieser Ort eignet sich wunderbar für schöne Sonnen­un­ter­gänge“, sagt der gebürtige Wolfs­burger, der zurzeit am Institut für Umwelt­pla­nung der Leibniz Univer­sität Hannover seine Doktor­ar­beit schreibt.

Im Mittel­punkt stehen neben Jonas Lambergs Lieblings­plätzen auch seine Begeg­nungen. „Hinter den Glücks­orten stecken Menschen mit guten Ideen. In meinem Buch erzähle ich ihre Geschichten und veran­schau­liche dadurch, wie vielfältig unsere Stadt ist.“ In Mörse macht er Bekannt­schaft mit dem Team der Weinhand­lung Casa España. „Hier ist mit viel Herzblut ein tolles, gemüt­li­ches Geschäft entstanden. In Wolfsburg gibt es viele Menschen, die Herzens­pro­jekte verwirk­li­chen und damit nicht nur die Stadt, sondern die ganze Region bereichern.“

Zwei Jahre hat sich Jonas Lamberg eingehend seinem Buchpro­jekt gewidmet. Während dieser Zeit durfte er sich nicht nur an vielen schönen Fleckchen Erde erfreuen, die glücklich machen. Er gewann auch eine wertvolle Erkenntnis, die er treffend auf den Punkt bringt: „Auch wenn man vielleicht denkt, dass die Erfolgs­chance nicht groß sei: Man sollte sich immer mal wieder trauen, etwas Neues auszu­pro­bieren. Erstaun­li­cher­weise klappt es häufiger, als man denkt.“

Bestes Beispiel ist er selbst. Als Jonas Lamberg entdeckte, dass auf der Glücks­orte-Landkarte Wolfsburg ein weißer Flecken ist, bewarb er sich, ohne lange zu überlegen, beim Droste-Verlag mit einem Zweizeiler. Als der Verlag von seinem Talent zu schreiben überzeugt war, lag wenig später der Autoren­ver­trag im Brief­kasten. So ist aus einer unschein­baren E‑Mail und dem Wagnis, etwas Außer­ge­wöhn­li­ches in Angriff zu nehmen, „ein tolles Erlebnis geworden, in dem ich viele neue Erfah­rungen gesammelt und meinen Horizont erweitert habe“.

Das Glücks­orte-Buch ist kein Reise­führer im klassi­schen Sinne. „Es handelt auch davon, wie sich Wolfsburg anfühlt.“ Zwischen den Zeilen erkennt man des Autors persön­liche Einstel­lung zu seiner Stadt und, was er unterhalb der sicht­baren Oberfläche spürt und wahrnimmt

Jonas Lamberg freut sich über die große Resonanz auf sein Buch. „Ob und inwieweit sich meine Sicht auf Wolfsburg von anderen Perspek­tiven unter­scheidet: Das von der Leser­schaft zu erfahren, ist für mich unglaub­lich spannend.“

Stefan Boysen

Ausgabe 16, DEIN WOLFSBURG, Herbst/Winter 2022

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