Leo Hafenrichter Keaton Thompson und Julian Chrobot von den Grizzlys Wolfsburg im Spielertunnel vor dem Spiel zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Lšwen Frankfurt am 11.01.2026 in

Grizzlys Keaton Thompson

Der neue Ruhepol in der Wolfs­burger Defensive

Mit einem klaren Plan und inter­na­tio­naler Erfahrung im Gepäck wechselte er im Sommer 2025 zu den Grizzlys Wolfsburg und entwi­ckelte sich schnell zu einem wichtigen Baustein in der Defensive des DEL-Clubs. Der am 14. September 1995 in Devils Lake (North Dakota) geborene US-Ameri­kaner trägt in Wolfsburg die Rücken­nummer 4 und überzeugt seitdem mit Ruhe, Übersicht und Stabi­lität auf dem Eis.

Vor seinem Wechsel nach Wolfsburg absol­vierte Thompson eine klassi­sche Profi­kar­riere mit Stationen in verschie­denen inter­na­tio­nalen Ligen. Über sieben Jahre in der American Hockey League (AHL) – unter anderem bei den San Diego Gulls und den Iowa Wild – sammelte er wertvolle Erfahrung und entwi­ckelte sich konti­nu­ier­lich weiter. Erste Eindrücke in der PENNY DEL hinter­ließ er in der Saison 2023/24 bei den Adler Mannheim, bevor er für ein Jahr in die Konti­nen­tale Hockey League (KHL) zu Torpedo Nischni Nowgorod wechselte.

Wechsel nach Wolfsburg

Mit einem klaren Plan und inter­na­tio­naler Erfahrung im Gepäck wechselte er nach Wolfsburg.

In Wolfsburg angekommen, übernahm Thompson schnell Verant­wor­tung. Bereits in der Vorbe­rei­tung zur Saison 2025/26 wurde er innerhalb der Mannschaft als „ruhender Pol in der Abwehr“ beschrieben: ein Vertei­diger, der läufe­ri­sche Stärke mit Spiel­in­tel­li­genz verbindet und auch in schwie­rigen Situa­tionen Stabi­lität ausstrahlt. Gemeinsam mit seinem jungen Abwehr­partner Jimmy Marti­nović entwi­ckelt er sich konti­nu­ier­lich weiter und bringt zunehmend auch offensive Impulse ins Spiel.

Doch nicht nur sportlich hat sich Thompson schnell eingelebt – auch abseits des Eises fühlt sich der Vertei­diger in Wolfsburg wohl. Besonders angetan hat es ihm die Nähe zur Natur: „Mein Lieblings­platz in Wolfsburg ist der Allersee. Ich mag den Strand und die Nähe zum Wasser. Es ist gut zum Entspannen und man hat einen schönen Ausblick“, erzählt Thompson.

Keaton Thompson von den Grizzlys Wolfsburg feiert den Sieg nach dem Spiel zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Augsburger Panther am 09.01.2026 in Wolfsburg, Deutsch­land. (Foto von Moritz Eden / City-Press GmbH Bildagentur)

Auch seiner Leiden­schaft für Golf kann er in Wolfsburg nachgehen. Vor allem die Möglich­keit, unabhängig von der Jahres­zeit zu trainieren, weiß er zu schätzen.

Auch seine Leiden­schaft für Golf kann er in Wolfsburg ausleben. Vor allem die Möglich­keit, unabhängig von der Jahres­zeit zu trainieren, weiß er zu schätzen: „Ich spiele sehr gern Golf. Wir waren hier in Wolfsburg sehr oft bei Fairway Indoor. Es macht Spaß, auch über den Winter hinweg Golf spielen zu können.“

Neben den Freizeit­mög­lich­keiten hebt Thompson vor allem die Offenheit der Menschen hervor: „Ich mag die Gemein­schaft in Wolfsburg. Jeder hier in der Stadt ist sehr hilfs­be­reit gegenüber Menschen, die kein Deutsch sprechen.“

Damit bringt Keaton Thompson nicht nur sport­liche Qualität in die Defensive der Grizzlys, sondern zeigt auch, wie schnell inter­na­tio­nale Spieler in Wolfsburg eine neue Heimat finden können – auf dem Eis und in der Stadt gleichermaßen.

JGK

Beitrags­bild: Leo Hafen­richter, Keaton Thompson und Julian Chrobot von den Grizzlys Wolfsburg im Spieler­tunnel vor dem Spiel zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Löwen Frankfurt am 11.01.2026 in Wolfsburg, Deutsch­land. (Foto von Moritz Eden / City-Press GmbH Bildagentur)

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