Grizzlys trainieren und chillen im Allerpark

„Wir sind alle happy, dass wir den Allerpark haben.“

Ob Beachvolleyball spielen, im Allersee schwimmen oder eine Runde spazieren gehen – der Allerpark lockt im Sommer stets viele Wolfsburger an. Doch auch für die Eishockeyspieler der Grizzlys hat der Allerpark seinen Reiz. Regelmäßig sind sie sowohl zum Trainieren als auch zum Entspannen hier. Gerrit Fauser gibt einen Einblick, wie abwechslungsreich, aber auch herausfordernd die Trainingseinheiten in unmittelbarer Nähe der Eisarena sein können.

„Mindestens zweimal die Woche absolvieren wir ein regeneratives Programm, wie beispielsweise Joggen oder Radfahren, an der frischen Luft“, erzählt der 31-Jährige. Dabei biete sich das Joggen um den Allersee geradezu an. Doch auch schweißtreibendere Einheiten stehen für die Grizzlys regelmäßig auf dem Programm. „Der Sandberg ist hochintensiv“, sagt er. Im Sprint geht es hinauf, langsamer wieder hinunter, sodass Intervallbelastung gegeben ist.

Aber auch auf dem Beachvolleyballfeld sind die Grizzlys regelmäßig aktiv, allerdings nicht zum Beachvolleyballspielen, sondern um im Sand zu laufen. Bei vielen Eishockeyspielern sei die Beweglichkeit im Fuß sehr eingeschränkt, entsprechendes Training daher nötig. Die Sandfelder eignen sich bestens dafür. „Wenn wir ein volles Programm im Allerpark absolvieren, kann das schon mal bis zu zwei Stunden dauern“, erzählt Fauser. „Wir sind im Sommer meistens relativ früh morgens dort, wenn es noch nicht so heiß ist und noch nicht so viele Leute dort sind.“ Langweilig werde es den Spielern jedenfalls nie. Den Trainern falle immer ein abwechslungsreiches Programm ein.

Doch nicht nur zum Trainieren, sondern auch zum Entspannen halten sich viele Spieler der Grizzlys gerne im Allerpark auf. „Das Angebot ist riesig“, sagt Fauser. „Man kann einfach eine Runde spazieren gehen, um rauszukommen und frische Luft zu schnappen, aber man kann auch intensive Trainingseinheiten absolvieren. Es ist für jeden etwas dabei.“

Weil der Allerpark so abwechslungsreich ist, empfiehlt Fauser auch jedem, der sich schon immer gerne dort aufhält, einfach mal die Augen offenzuhalten. „Vielleicht kann man sich ja einfach nochmal ein neues Plätzchen suchen oder schauen, was sich sonst noch anbietet, was man bisher noch nicht gemacht hat.“

Er selbst ist mit seiner Familie gerne dort. Mit dem Hund geht er spazieren, seine beiden Kinder lieben es dagegen, im Sand zu buddeln. Auch viele seiner Kollegen nutzen den Allerpark in ihrer Freizeit gerne. „Wir sind alle happy, dass wir ihn haben.“

Wer als Freizeitsportler hier trainieren will, dem empfiehlt Fauser sowohl Joggingrunden als auch Fahrten mit dem Rad für das Ausdauertraining.

BJ

(Ausgabe 13, Sommer 2021)

Gerrit Fauser (c) Sahnefoto

 

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