Tierische Tipps für den Sommer

12 Tipps, die im Sommer beachtet werden müssen:

  1. Pools nicht abdecken oder absolut unzugänglich abdecken, für Ausstiegsmöglichkeiten sorgen und ggf. kleine Bretter schwimmen lassen.
  2. Bei Trockenperioden Trinkwasser im Garten aufstellen für kleine Wildtiere und Insekten
  3. Spaziergänge mit dem Hund nur in den kühleren Morgen und Abendstunden, tagsüber maximal nur eine sehr
    kleine Runde
  4. Straßen und Fußwege in der Hitze mit dem Hund meiden, die Oberflächen heizen sich durch die direkte Sonneneinstrahlung so stark auf, dass die ungeschützten Pfotenunterseiten erhebliche Verbrennungen erleiden
  5. Kein Hochleistungssport mit dem Hund, dazu zählen auch Runden mit dem Fahrrad und exzessives Ballspielen
    Gut auf die körperliche Verfassung des Hundes achten. Hunde merken nicht, wenn sie zu lange in der Sonne
    liegen, zu lange Ball spielen oder zu lange schwimmen
  6. Kühle Plätze anbieten, ggf. auch nasse Handtücher auslegen und auf ausreichende Wasseraufnahme achten
  7. Hunde ohne Unterfell (wie z. B. Staffordshire Terrier) können einen Sonnenbrand kriegen
  8. Bei älteren Tieren ggf. vor der Hitzeperiode Herz-Kreislauf-Gesundheit beim Tierarzt überprüfen lassen
  9. Katzenhalter sollten beim Lüften der Wohnung keine Fenster auf Kipp stehen lassen oder aber einen entsprechenden Schutz einsetzen. Kippfenster sind Todesfallen für Katzen
  10. Tiere bei warmem Wetter niemals, auch nicht für 5 Minuten im Auto lassen Beim Ausflug mit dem Hund zum Strand darauf achten, dass nicht zu viel Salzwasser aufgenommen wird, dies kann zu Vergiftungen und zum Tod führen

Kastrationspflicht

In Wolfsburg werden viele Katzenwelpen gefunden und ins Tierheim gebracht, da sich nach wie vor nicht alle an die Kastrationsverordnung
halten. Dies bringt das Tierheim und die Tierhilfe jedes Jahr an den Rand ihrer Kapazitäten.

Vermehrte Tierabgaben

Zu befürchten ist auch, dass im Laufe dieses Jahres vermehrt Abgabe-Anfragen für Hunde und Katzen kommen werden, da sich Corona-bedingt viele Menschen ein Tier angeschafft haben, diese sich aber weder mit den Anforderungen der jeweiligen Tierart auseinandergesetzt
noch Überlegungen angestellt haben, wie die Betreuung aussehen soll, wenn die dazugehörigen Menschen wieder arbeiten gehen müssen oder auch wieder in den Urlaub fahren können.

Liebevolles Zuhause gesucht!

 

GESCHWISTERPÄRCHEN SUCHT GEMEINSAMES ZUHAUSE
Die kleine „Enja“ wurde Anfang August 2020 mit ihren beiden Geschwistern zu uns ins Tierheim gebracht. Damals war sie sehr ängstlich und wollte mit uns Menschen gar nichts zu tun haben. Bereits am Tag ihrer Ankunft stellten wir fest, dass ihr rechter Augapfel nicht erkennbar war. Wir befürchteten einen Unfall, der dazu geführt hatte, dass sie ihr Auge verlor.

Als unsere Tierärztin sich „Enja“ genauer ansehen konnte, gab sie Entwarnung: Der Augapfel war von Geburt an nicht angelegt. So
wurde bei der Kastration von „Enja“ das rechte Auge vernäht, damit die Augenhöhle kein Ort für Infektionen wird. Damit kommt die Kleine auch sehr gut klar. Inzwischen ist „Enja“ etwas aufgetaut. Menschen, die sie kennt, lässt sie an sich ran, und gekuschelt werden darf jetzt ausgiebig. Am
liebsten möchte „Enja“ mit ihrer Schwester „Yummi“ ausziehen. Die beiden
gehören zusammen wie Pech und Schwefel, während der Genesungsphase
nach der Kastration hat Yummi Krankenbesuche bei Enja gemacht,
und beide lagen dann kuschelnd im Körbchen. Da Enja durch die Naht am
Auge einen Halskragen tragen musste, hat Yummi dann ohne Scheu wenigstens das Putzen von Enjas Ohren übernommen. Yummi ist Menschen gegenüber schneller aufgeschlossen als Enja und kuschelt sehr gerne. Spielen steht bei beiden ganz hoch im Kurs, sie sind einfach ganz bezaubernde Samtpfoten!

Wir wünschen uns ein nicht zu turbulentes Zuhause für die beiden. Wenn du die beiden kennenlernen möchtest, kannst du sie gerne im Tierheim Wolfsburg besuchen.

Hund Grawp
Grawp (c) Tierheim Wolfsburg

RIESENBABY SUCHT ZUHAUSE
Leider wurde Grawp ausgesetzt. Wahrscheinlich ein Fall von Überforderung, denn bei solch einer Rasse sollte man sich gut erkundigen, ob man deren Bedürfnissen gerecht werden kann. Man sollte im besten Fall Herdenschutzhundeerfahrung haben oder zu mindestens Hundeerfahrung. Denn dieser junge Kangal muss noch viel lernen und kennenlernen. Bislang ist er sehr zurückhaltend und etwas ängstlich, was aber von Tag zu Tag besser wird.

Möchtest du den hübschen Burschen kennenlernen, melde dich einfach telefonisch oder per Mail bei uns im Tierheim, um alles weitere zu besprechen.

(Ausgabe 13, Sommer 2021)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.